Mittwoch, 1. Februar 2012

Willkommen in 2012

So, es ist der 1. Februar, höchste Zeit für den ersten Post des Jahres. Mich gibt es noch, ich bin lebendiger denn je, wer auf Facebook mit mir vernetzt ist weiß das, für die anderen will ich mich hier auch mal wieder melden. Und den Jahresrückblick 2011 bin ich auch noch schuldig.

2011 war in vielerlei Hinsicht ein denkwürdiges Jahr für mich, es gab vielschichtige Veränderungen im Innen wie im Außen. Dabei fing es eigentlich gar nicht so gut an: die ersten drei Monate ging es mir gesundheitlich nicht besonders und auch die Dinge im Außen waren nicht dazu angetan, meinen Vorsatz mit dem Glücklichsein für 2011 zu unterstützen: eine liebe Freundin lag im Koma und starb fast, gottseidank hat sie sich inzwischen wieder so gut erholt, dass sie fast die Alte ist, die Ereignisse in Japan nahmen mich mehr mit, als gut war und auch sonst - kein Glück in Sicht. Im März war ich als Ausstellerin auf der CREATIVA in Dortmund, das war ein schönes, aber in meinem damaligen Zustand sehr anstrengendes Ereignis, aber es war schon der Beginn der besonderen Erfahrungen dieses besonderen Jahres. In den Osterferien waren wir dann in Venedig - schön wars schon, im Außen, aber auch der Tief- und Wendepunkt des Jahres im Innen. Das richtige Buch zu richtigen Zeit half mir, die Richtung zu ändern und von da an ging es wirklich aufwärts.

Ein Buch gab das andere und mit Eckhart Tolle fand ich im Mai ein entscheidendes Puzzlestück auf meiner spirituellen Suche. Er, sein Gedankengut und die meditativen Übungen, die er lehrt haben mich seit dem nicht mehr losgelassen und haben mich innerlich so viel weiter gebracht, dass es schon ein kleines Wunder ist.

Im Außen änderte sich - der Zusammenhang ist für mich klar - auch vieles parallel dazu. Ich fand zum ersten Mal in meinem 43 jährigen Leben eine Ernährungsweise, mit der ich abnahm und mich trotzdem rundum wohl und zufrieden fühlte, so dass ich nun weiß, ich kann und werde mein Leben lang so weiter essen, habe dabei mehr Energie denn je, fühle mich gesund und leistungsfähig ohne groß auf was zu verzichten... das Geheimnis ist ganz kurz zusammengefaßt: kein Weizen, kein Zucker, kein industriell verändertes Essen (Fertigprodukte), fünfmal täglich Obst oder Gemüse, viel mehr Eiweiß als Kohlehydrate (v.a. Fleisch und Fisch, gerne auch mit viel Fett, das ist kein Problem!), abends keine Kohlehydrate mehr und - das ist der Unterschied zu allem, was ich vorher ausprobiert hatte: täglich zwei Hände voll (Bio-)Nüsse, ungeröstet und ungesalzen (!) als Zwischenmahlzeit. Und das allerbeste: Sünden sind erlaubt, ja sogar wichtig, ich verzichte also nicht vollkommen auf Schokolade, Kuchen, Alkohol oder sonstige Dinge, die das Leben manchmal einfach schöner machen ;-). Ich hab vor Weihnachten auch Stollen gegessen, aber nach Weihnachten eben wieder damit aufgehört. Ich denke, diese ernährungstechnische Umkehr hat mir meine Gesundheit, vielleicht sogar mein Leben gerettet.

Schon Anfang des Jahres kam die Einladung, mich für den großen Event-Weihnachtsmarkt 1000Funkel in Dresden zu bewerben, das schien mir einfach zu verlockend, um es nicht wenigstens zu probieren und auch mein Mann redete mir zu - nach der CREATIVA war ich dann irgendwie auch guten Mutes, dass sowas machbar ist - dass ich genommen werde, glaubte ich eigentlich sowieso nicht. Als dann Ende Mai, glaube ich, die Zusage kam, war ich erstaunt und fing an, mich an den Gedanken zu gewöhnen, hin und her gerissen zwischen Abenteuerlust und - zugegeben - Angst.

Ebenfalls im Mai/Juni war es, dass ich zufällig in Internet, wo ich ab und zu nach leerstehenden Läden in Trier schaute - den idealen Laden für mich entdeckte - klein, genauso teuer, wie mein bisheriger hier bei uns im Ort, aber - im Herzen von Trier, am Rande der Fußgängerzone. Wie es manchmal so ist, es war mir sofort klar, dass es der Schritt nach vorne sein könnte, der gerade anstand... und es fügte sich alles so reibungslos, dass klar war, dass es so war. Anfang September übernahm ich dann mein kleines Atelier in der Neustraße 46 in Trier, wo ich seit dem Donnerstags und Samstags, wenn kein Markt ist und keine Schulferien, anzutreffen bin.

Zu Beginn der Sommerferien im Juni war ich mit meinen Kindern eine Woche bei meinen Eltern zu Besuch - eine Woche, die vieles noch mal komplett veränderte - in der ich mich selbst fand, die Verbindung zu meiner inneren Führung, um es einmal so unspektakulär wie möglich auszudrücken. Danach war nichts mehr, wie vorher, ich konnte plötzlich klar sehen, wo vorher Nebel und Ängste waren, ich bin seit dem innerlich frei, frei von Angst, es gibt Rückfälle, aber im Großen und Ganzen hatte ich den Zustand erreicht, den ich mir Anfang des Jahres gewünscht hatte - Glücklichsein. Im Fluss des Lebens sein und mitschwimmen, nicht dagegen, darum geht es.

Im Oktober waren wir noch mal zwei Wochen mit unserem kleinen Familienunternehmen unterwegs, eine Woche in einer Hütte in den Kärntner Bergen und eine Woche mit unserem Wohnmobil am Millstädter See. Auch dieser Urlaub war im Außen geprägt von den Veränderungen in meinem Inneren, er war magisch, ungewöhnlich, verzaubert... voller eigenartiger Zufälle -  voller spiritueller Erfahrungen.


Mitte November fuhr ich dann nach Dresden - für 5 Wochen. Meinen Vater nahm ich als Aufbauhilfe mit, wir waren ein Superteam, ich bin sehr dankbar für diese gemeinsame Erfahrung mit ihm, die uns wieder ganz neu und ganz tief miteinander verbunden hat. Danke Papa!
Die fünf Wochen waren auch wieder eine ganz eigene Erfahrung, die ich um nichts in der Welt missen möchte, in der ich die tiefen Veränderungen in mir noch mal sehr intensiv gespürt habe - all das wäre vor einem Jahr für mich noch völlig undenkbar gewesen! Weder kräftemäßig noch menschlich hätte ich das machen können. Ich kam innerlich stark und gewachsen statt geschafft und schwach zurück, auch wenn es rein geschäftlich gesehen eigentlich ein Reinfall war - als Erfahrung für mich war es Gold wert, unbezahlbar!

So, der Januar ist rum, das neue Jahr ist noch irgendwie unberührt, ich sitze in den Startlöchern, aber es geht irgendwie noch nicht so richtig los... aber ich sehe das als Erholungspause, die Körper und Geist wohl doch brauchen und ich versuche, jeden Tag einen weiteren Schritt zu einem glücklichen Leben hinzu zu fügen, gehe wieder Reiten, Schwimmen, hoffentlich demnächst auch Skifahren - am Erbeskopf sind die Schneekanonen in Betrieb! Geh ins Kino, auch alleine, kontakte Freundinnen, die ich lange vernachlässigt habe.  Mache Perlen, im Hinblick auf den hoffentlich bald kommenden Frühling z.Zt. v. a. Blütenräder und versuche im Übrigen jeden Augenblick so anzunehmen, wie er ist, ganz bei mir und im Jetzt zu sein - mein Wunsch für 2012 ist in den letzten Tagen ganz klar geworden, deshalb kann ich ihn jetzt auch formulieren - weiterhin glücklich sein, vielleicht noch glücklicher, aber unabhängig von den Geschehnissen im Außen, von anderen Menschen oder Ereignissen. Wahres, beständiges Glück kann nur aus dem Inneren kommen, ein besserer Name dafür ist auch "Innerer Friede".
In diesem Sinne, ein sehr friedliches Jahr 2012 wünscht
Annette

Dienstag, 2. August 2011

Juli

Der Juli ist vorbei, Zeit mal wieder ein paar Zeilen zu schreiben. Juli heißt für mich immer auch wenig Perlzeit, aber ein paar Stündchen habe ich auch diesen Monat trotz der Schulferien am Brenner sitzen können. Das Ergebnis kommt hier:

















Einzelbilder mache ich heute auch noch, die sind dann wie immer auf Flickr zu sehen. Eigentlich ist das eine Testreihe mit CIM-Farben, einige davon habe ich neu. Sehr dichte, dunkle transparente oder halbtransparente Farbtöne sehen besonders schön auf Weiß aus, so z.B. Slytherin (die große Grüne in der Mitte), Leaky Pen (die nächste), Symply Berry (lila), Cranberry Pink (Rosa), Rainforest (grünliches Türkis) und Great Bluedini (Bläuliches Türkis). Auch ein schönes helles Braun ist dabei: Maple. Dunkler und gräulicher als Topas. Nicht zu vergessen auch Bordello und Sangre, ein dunkles und ein kräftiges Rot, die kein bißchen die Farbe verlieren, im Gegensatz zu vielen anderen Anlaufrots.

Alle diese Farben kann man auch sehr gut verwenden um Perlen mit maskierten Dots zu machen. In der neusten Ausgabe von "Vorsicht Glas" (Nr. 17) gibt es ein Tutorial von mir zu diesem Thema. Bestellbar demnächst über www.isibeads.de

Die letzten drei Perlen außen sind nach dem Candy Beads - Tutorial von Suzanne Nordewier entstanden, ich empfahl es schon in einem älteren Post.

So, das wars erst mal wieder, noch ein paar schöne Sommertage wünscht
Annette

Donnerstag, 23. Juni 2011

Fridolin ist wieder da!!!!

Heute bin ich der glücklichste Mensch der Welt, nach 10 Tagen ist unser Kater wieder daheim, gestern abend ist er endlich gefunden worden.

Wir hatten gestern eine Anzeige im örtlichen Amtsblättchen und es kamen genau zwei Hinweise, dass er evtl. gesehen wurde. Nachdem die 9 Tage vorher kein Mensch etwas gesehen oder gehört hatte, schöpften wir natürlich wieder Hoffnung. Und am Abend passierte dann folgendes:

Die Mutter einer Kindergartenfreundin meines Sohnes, der ich bereits mehrfach von unserem Verlust erzählt hatte und die den Kater auch kannte hat ihn "zufällig" vom Fenster aus gesehen, als sie es schließen wollte.

Er wurde gerade von Leuten gestreichelt und verkroch sich dann wieder in einer Hecke. Sie hat sofort geschaltet und uns angerufen. Mein Mann fuhr sofort los und noch bevor er mit Fridolin auf dem Arm wieder kam hatte die Freundin noch mal angerufen und mir schon mitgeteilt, dass er es wirklich war und sie ihn mit Katzenfutter angelockt hat. Ihr könnt Euch vorstellen, wie glücklich ich war. Ich hab gelacht und geweint gleichzeitig.
Als er wieder daheim war, haben wir erst mal die Kinder geweckt und sie haben trotz später Stunde noch eine halbe Stunde aufbleiben dürfen zum Streicheln. Das war ein Hallo und eine Freude.

Ganz spät klingelte dann noch mal das Telefon. Es war eine der Frauen, die die Freundin katerstreichelnd von oben aus dem Fenster gesehen hatte. Sie hatte unsere Anzeige gerade erst gelesen und sich sofort an das Tier erinnert. Er hätte kläglich miaut und sich ängstlich versteckt. Da konnten wir ihr schon das glückliche Ende der Geschichte erzählen und sie hat sich mit uns gefreut.

Er ist wohlauf, hat aber einen Schnupfen. Das Wetter war ja nicht so toll in den letzten Tagen und er ist es nicht gewöhnt nachts draußen zu sein. Ich hoffe, das vergeht wieder. Er weicht nun nicht mehr von unserer Seite, schmust und schnurrt in einem fort, ich bin sicher, dass er uns in den letzten 10 Tagen verzweifelt gesucht hat.

Ich kann mir nur zusammen reimen, was passiert ist, er wurde etwa 500 m Luftlinie von hier gefunden, mehrere Straßen weiter. Er ist vielleicht versehentlich in ein Auto gestiegen und mitgenommen worden oder Kinder haben ihn mit geschleppt, er ist so zutraulich, geht zu allen Menschen hin, ob er sie kennt oder nicht. Und er ist nicht mehr der Jüngste, vielleicht schon ein wenig verwirrt? Auf jeden Fall hat er den Heimweg nicht mehr gefunden. Aber egal, wir werden es nie erfahren, hauptsache, er ist wieder da.

Danke an alle, die mit mir gelitten oder/und die Daumen gedrückt haben. Und ganz besonderen Dank natürlich an die Finderin.

Glückliche Grüße
Annette

Donnerstag, 16. Juni 2011

Wo ist Fridolin

Liebe Leserinnen,
heute wende ich mich besonders an die Hermeskeiler unter Euch, falls da jemand mitliest. Unser Kater Fridolin ist seit Pfingstsonntag spurlos verschwunden, ich weiß, das kommt jeden Tag tausendfach vor und "ist ja nur eine Katze" und "der wird schon wieder kommen". Aber ich kenne unseren Kater, der war immer da, in letzter Zeit ging er nicht mehr oft raus, er ist schon 14 Jahre alt und extrem an uns gebunden. Er weicht den ganzen Tag kaum von unserer Seite, ist alles andere als ein Streuner. Er ist jetzt 14 Jahre bei uns gewesen und war in der Zeit nur einmal drei Nächte weg, da war er aber noch jung und abenteuerlustig.

Wenn ihn also jemand gesehen hat, weiß, dass irgendwo Katzen gefüttert werden, eine überfahrene oder tote rote Katze gesehen hat - wir sind für jeden Hinweis dankbar. Es ist so schlimm, nicht zu wissen, was mit ihm ist!


Eure heute sehr traurige Annette

Sonntag, 5. Juni 2011

Candy für die Augen

Letzte Woche bin ich zufällig auf ein wunderschönes Tutorial gestoßen: Candybeads von Suzanne Nordewier. Ich kaufe sehr selten Tutorials, es macht mir meistens mehr Spaß, die Perlen selbst zu erarbeiten, aber die hier, die sollten ganz genau so aussehen. Also hab ich die "Lizenz zum Kopieren" erworben und hab versucht, sie genau so schön hin zu bekommen, wie Suzanne. Naja, fast, würde ich sagen...



Leider konnte ich nicht weiter üben, weil mir das Rubino oro ausgegangen ist.

Viel Spaß mit dem "Augenschmaus"

Annette

Mittwoch, 1. Juni 2011

Schönen guten Tag,
Zeit, meinen Blog mal wieder aus dem Winterschlaf zu holen. Wir waren über die Osterferien zwei Wochen in Venedig, es war traumhaft - diese Stadt ist ein einziger Zauber, wenn man mal über die österlichen Menschenmassen hinweg sieht. Wir waren an sechs Tagen in der Stadt, den Rest der Zeit haben wir auf unserem Campingplatz Marina di Venezia verbracht, direkt am Strand. Baden konnte man noch nicht, aber Strandspaziergänge machen, Muscheln sammeln oder einfach nur Seele baumeln lassen.

Ja, klar, in Murano waren wir auch - aber nur die Touristik-Variante. Vom Glasmuseum war ich allerdings sehr enttäuscht, in 10 Minuten war ich da durch...

Bilder? Ja, sicher, ein paar wenige zeige ich Euch, ist ja auch nicht so spannend, sieht genauso aus wie man es von Bildern oder aus dem Fernsehen kennt...

Hier haben wir auf der Hinfahrt übernachtet: ein traumhaftes Plätzchen in Kärnten.


 Canale Grande bei der Fahrt unter der Rialtobrücke hindurch


Die Rialtobrücke über den Canale grande


Burano, die bunte Fischerinsel


Burano

Das klassische Panorama San Marco mit Dogenpalast

Glaskunstwerk in Murano

Murano

Murano

Kirche in Murano

Beeindruckende Kreuzfahrtschiffe ziehen mitten durch Venedig - vier oder fünf Stück hintereinander - schon fast gruselig

Venedig von oben

Übernachtungsort auf der Rückfahrt - kurz vor dem Fernpaß
Leider ist das nun schon wieder einige Wochen her, inzwischen habe ich auch schon wieder einiges produziert, in der Hoffnung, dass die guten Märkte dieses Jahr noch kommen... die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Also hier ein paar Bilder:



Ich wünsche Euch noch einen schönen Tag,

Annette

Samstag, 1. Januar 2011

Ein Frohes Neues Jahr!

Hallo,

Erst mal wünsche ich allen da draußen ein frohes Neues Jahr. Ist ja immer ein besonderer Moment, wenn so ein neues Jahr beginnt. Zeit, Altes zu überdenken, neue Pläne zu fassen, Besserungen an allen Fronten ins Auge zu fassen. Zurück zu schauen auf ein vergangenes Jahr und es als gut oder schlecht abzuhaken. Wenn es gut war, soll das nächste noch besser werden, wenn es schlecht war, kann das nächste nur besser werden.


Wie war mein Jahr?

Dieses Jahr kann ich das gar nicht so eindeutig beantworten. Es war eigentlich grundsätzlich gut, besser als die vorangegangenen auf jeden Fall. Punkt. Denn ich werde mir ab heute abgewöhnen, der negativen Seite der Dinge mehr Aufmerksamkeit zu schenken, als notwendig. Also die "Glas halb voll"-Version;

Ich hatte ein ganzes Jahr lang die Möglichkeit, der wunderbarsten Beschäftigung überhaupt, der Perlenmacherei nachzugehen, und das in einem hellen, warmen, angenehmen Raum, dabei die Musik zu hören, die ich gerne höre, die Hörbücher zu hören, die mich interessieren, die Perlen zu machen, die ich gerne machen wollte, die Farben zu kombinieren, die mich faszinierten.

Ich war auf rund 12 Märkten - inzwischen macht mir das richtig Spaß, auch wenn ich danach meistens ziemlich geschafft bin. Und ich kam dort mit in der Mehrzahl netten Leuten in Kontakt, die mir viel positive Rückmeldung über meine Arbeit gaben. Eine Handvoll engere Kontakte, die einen Kurs oder einen Kauf in meinem Ladenatelier nach sich zogen, war auch dabei. Ich traf einige nette Kolleginnen, GlasperlenmacherInnen wie auch andere Kunsthandwerkerinnen. Viele trifft man immer mal wieder und es ist schön, wenn man sich dann schon kennt und wieder nett ins Gespräch kommt. Wie eine große lockere Familie, der man nun angehört.


Ich habe es geschafft, meinen eigenen Stil zu entwickeln, das wird mir jedenfalls dieses Jahr zum ersten Mal sehr oft bescheinigt - dass meine Perlen Wiedererkennungswert haben und man sofort sieht, dass ich sie gemacht habe - ein Riesenkompliment in meinen Augen, auf das ich sehr stolz bin.


 Trotzdem habe ich mich natürlich auch in diesem Jahr von anderen begabteren KollegInnen beeinflussen lassen, bei der einen oder anderen Perle oder Set, habe ich deswegen auch ein schlechtes Gewissen. Ich möchte mich auch in aller Form entschuldigen, wenn sich jemand von mir kopiert fühlte - es ist kein böser Wille dabei, es geht mir dabei nicht darum, mit den Ideen anderer Geld zu verdienen. Ich mache Perlen sowieso in erster Linie, weil ich sie machen muss, nicht weil sie sich gut verkaufen würden. Wenn das mein Antrieb wäre, würde ich ganz andere Perlen machen...

 (inspiriert von Dora Schubert)

Im privaten Bereich war unsere Andalusienreise (5 Wochen) mit unserem Camper ein Highlight, dazu die Einschulung meines älteren Sohnes - sonst war es ein ruhigeres Jahr. Was aber auch mal schön ist, es muss ja nicht jedes Jahr aufregende Veränderungen geben oder einschneidende Ereignisse. Sehr schön fand ich, dass meine drei "Männer", meine Familie, auf fast jedem Markt dabei war, dass wir fast immer dort im Camper übernachtet haben und dass somit mein Perlengeschäft eine Art kleines Familienunternehmen geworden ist. Überhaupt ist es jetzt - meine Söhne sind jetzt 7 und fast 5 Jahre alt - eine wunderbare Phase. Man kann jetzt so vieles mit ihnen machen, die Lebensqualität hat auf jeden Fall mit jedem Jahr für mich zugenommen - ich bin im Nachhinein froh, dass die Baby- und Kleinkindphase zuende ist - die hatte natürlich auch ihre Reize, aber sie war auch anstrengend...


So, nun zu guter Letzt noch meine Vorsätze für das nächste Jahr:

Glücklich sein

Das wars... darin ist alles enthalten.




"Der Sinn des Lebens ist es, glücklich zu sein" (Dalai Lama)

In diesem Sinne

Eure Annette